Presse- und Fachberichte

Juli 2010
Neuhauser Nymphenburger Anzeiger

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Entsorgung

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


März 2010
Artikel in HALLO München über Altholz

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Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Bildansicht PCP behandeltes Holz


Februar 2010:
Artikel im Neuhauser/Nymphenburger Anzeiger, München:

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Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


Januar 2010:
Artikel im Pasinger Anzeiger, München:

...wussten Sie eigentlich: "Was Asbest ist"?

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Artikel Pasinger Anzeiger 2010

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


September 2009:
Artikel in Zeitung HALLO München:

Werkeln auf gefährlichem Pflaster

Einsatz mit Mundschutz und Hauben: Handwerker befreien Haus in der Au von Asbestbeständen

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Artikel Hallo München September 2009

Quelle: HALLO München; Autor: mak


 

Juni 2009:
Unser Artikel in der Fachzeitschrift Abbruchworld

 

voss-engineering.com: Unser Artikel in der Fachzeitschrift Abbruchworld: Künstliche Mineralfasern - Schadstoffe in der Bausubstanzvoss-engineering.com: Unser Artikel in der Fachzeitschrift Abbruchworld: Künstliche Mineralfasern - Schadstoffe in der Bausubstanzvoss-engineering.com: Unser Artikel in der Fachzeitschrift Abbruchworld: Künstliche Mineralfasern - Schadstoffe in der Bausubstanz

 

Künstliche Mineralfasern - Schadstoffe in der Bausubstanz

Bei Belastungen einer Bausubstanz gilt es primäre, sekundäre und nutzungsbedingte Belastungen zu unterscheiden.

Als primär belastet gelten Baustoffe, die während des Herstellungsprozesses, aus heutiger Sicht, mit Schadstoffen versetzt wurden. (z.B.: Fugenmasse mit PCB als Weichmacher, etc.)
Die sekundäre Belastung entsteht, wenn Schadstoffe eines kontaminierten Baustoffes ein sauberes Material belasten, beispielsweise durch Exposition - z.B. lose verlegte Mineralwollmatten auf Speicherböden. Durch Luftbewegung oder mechanische Einwirkung kontaminieren die schädlichen Fasern die Umgebungsluft.

Was sind Künstliche Mineralfasern?
Was bewirken sie?
Wo kann man sich informieren?
Wie ist der Umgang bei der Demontage?
Wie gefährlich sind diese Fasern?

Hinter dem Begriff verbirgt sich eine industriell gefertigte silikatische Faser mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Bekannt sind die Haupterzeugnisse als Glaswolle (helle und lange Fasern) und Steinwolle (dunkle Fasern).


Belastetes Isoliermaterial

 

Durch eine Selbstverpflichtung der „Dämmstoff-Industrie" im Jahr 1996 wurde das eingesetzte Material, nur noch aus Mineralwollen hergestellt, die als „nicht krebserzeugend" eingestuft sind. Diese Dämmstoffe der „neuen Generation" sind durch das Herstellungsjahr oder das ausgestellte RAL-Zeichen weitestgehend erkennbar. Fehlen diese Informationen ist die „neue Generation" optisch jedoch nur schwer von der „älteren" zu unterscheiden. Im Zweifel sollte immer eine qualifizierte Fachkraft hinzugezogen werden.

Im Vorfeld kann eine orientierende Bausubstanzuntersuchung zur Klassifizierung der Schadstoffeinstufung bei KMF (Kanzerogenitätsindex K I - III), durch ein akkreditiertes Labor, durch ein akkreditiertes Labor, ausgeführt werden.

Sind die Planungen für den Rückbau abgeschlossen, gilt es eine sogenannte Fachfirma für die Ausführung zu finden. Es ist darauf zu achten,dass die Firmen Sachkunde in den folgendnen Bereichen nachweisen können:
BGR 128 - Berufsgenossenschaftliche Regel „Arbeiten in kontaminierten Bereichen" TRGS 521 - „Sachkunde-Lehrgang Abbruch, Sanierung und Instandhaltung mit künstlichen Mineralfasern".
Diese Richtlinien sind entsprechend zu befolgen und anzuwenden.

Ausbau der Mineralwolle

 

Ungeachtet der Sachkunde sind ebenso die aktuellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen (Atemschutzgeräte Tauglichkeit G.26.2 und auf Feinstaub G.1.2) der Facharbeiter vor Ort unbedingt vorzulegen.Ferner sollte durch eine unabhängige sachkundige Fachkraft die Einweisung der Facharbeiter und die Hinweispflicht auf die Gefahrstoffmaterialien unbedingt vorgenommen werden.

Bei der Ausführung selbst ist dafür zu sorgen, dass die persönliche Schutzausrüstung (PSA) vollständig und ordnungsgemäß getragen wird. Die Mindestanforderungen hier sind: Atemschutzmaske der Gruppe PP2, Handschuhe und einen Einmalschutzanzug mit Kapuze.


Fachgerechte Lagerung vor dem Abtransport

 

Ein Rückbau ist abhängig von seiner Art: Reine Entkernung im Gebäude, Teilabbruch oder Komplettabbruch. Notwendigkeit und Ausführung einer möglichen Abschottung zu angrenzenden Bereichen, um damit das Risiko einer Exposition (Staubentwicklung) zu minimieren, ist von der überwachenden Fachkraft im Einzelfall zu entscheiden, entsprechend zu planen und zu koordinieren.

Die Lagerung und Entsorgung der ausgebauten KMF ist bundesweit einheitlich geregelt. Das Material ist an der Ausbaustelle vorsichtig in einen sogenannten „Big Bag" zu verpacken und im Anschluss in Containern zu einer zugelassenen Deponie zu verfahren. Für die Klassifizierung der Stoffe gilt ein Abfallschlüssel der Abfall-Verzeichnis-Verordnung (AVV) zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG).

Über Formularblätter ist die Anmeldung zum Gefahrstofftransport, die notwendigen Bescheinigungen für die fachgerechte Deponierung des Materials einzuholen. Hierbei können unter Umständen verschiedene Behörden (Länderabhängig) pflichtgemäß zu informieren sein.

Bei fachgerechter Beachtung und ordnungsgemäßer Behandlung der künstlichen Mineralfasern, sind weder Mensch noch Umwelt einer Gefährdung ausgesetzt. Unterlagen zu diesem Thema sind beim Deutschen Abbruchverband e.V oder den Berufsgenossenschaften anzufordern und erhältlich.

        
Dekontamination der Mitarbeiter          Mineralwollplatten im Boden


 

Weitere Informationen:
Dirk Voss • 80997 München • Tel.: (0 89) 89 89 95 90 • www.voss-engineering.com


Zur Verfügung gestellt mit freundlicher Gehnemigung der TechTex Verlag GmbH & Co. KG